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Windows-Zuverlässigkeit: Es könnte besser sein...

  • vor 7 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Die Fachseite «Les Numériques» fasst einen Bericht zusammen, der von der Firma Omnissa über die Zuverlässigkeit von Windows im Vergleich zu macOS veröffentlicht wurde. Die Ergebnisse sind eindeutig:


  • Windows-Benutzer müssen ihren PC 3,1-mal häufiger neu starten als Mac-Benutzer

  • Windows-Benutzer erleben 2,2 Mal mehr App-Blockaden als Mac-Benutzer.

  • Windows-Benutzer erleben 7,5 Mal mehr App-Stürze als Mac-Benutzer.


Ein Hauptgrund für das schlechte Ergebnis für Windows (oder das gute für macOS) ist, dass Macs von einer besseren Integration zwischen Hardware und Betriebssystem profitieren, da beide von demselben Unternehmen stammen. Im Gegensatz dazu werden PCs von Microsoft und die Hardware von Drittanbietern hergestellt, was nicht immer zu einer harmonischen Entwicklung beiträgt. Ausserdem ist Microsoft nicht gerade für die Zuverlässigkeit seiner Produkte bekannt…


Mac-Computer gelten als teurer als ihre Windows-Konkurrenten, was teilweise stimmt (Mac-Computer liegen in der Regel im mittleren bis oberen Preissegment). Berechnet man jedoch den Gesamtbesitzkostenfaktor (TCO) (Kaufpreis + Betriebskosten), so erweist sich der Mac aufgrund seiner höheren Zuverlässigkeit und längeren Lebensdauer (im Durchschnitt 11,5% der Mac-Computer werden länger als 6 Jahre genutzt, bei PCs sind es nur 1,8%) als durchaus konkurrenzfähig. Ausserdem ist der Wiederverkaufspreis eines Mac höher als der eines PC.


Vor einigen Jahren veröffentlichte IBM eine Studie, die zeigte, dass zur Verwaltung von 200 000 Macs sieben Mitarbeiter ausreichen, während für die Verwaltung einer vergleichbaren Anzahl PCs 20 Mitarbeiter erforderlich sind. Auch hier wird die anfänglich höhere Investition für den Kauf der Hardware durch die geringeren Betriebskosten mehr als ausgeglichen.


Ein Unternehmen, das nicht gezwungen ist, eine bestimmte Software zu verwenden, die nur unter Windows verfügbar ist, hat daher ein grosses Interesse daran, das Angebot von Apple für die Zusammenstellung seines IT-Parks zu prüfen.


Die Office Maker Software läuft übrigens in beiden Umgebungen und ist somit kein Hindernis für einen Plattformwechsel.



Ein PC und ein Mac nebeneinander
Ein PC und ein Mac nebeneinander

 
 
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